Noch eine Frischluftschneise im Visier der Baubranche: Jetzt auch Baumschule und Grünzug zwischen Pasing und Blumenau bedroht / Bürgerinitiative Landschaftspark West schreibt an Stadtspitze

Im Oktober 2019 nahm die BI Landschaftspark West ihre Arbeit auf. Denn ein weiteres Paradies, zugleich wichtige Frischluftschneise und hochwertige Landwirtschaftsfläche, ist ins Visier der Bauträger geraten: Das Gebiet der Baumschule zwischen Blumenau und Pasing.

Nach dem Eggarten, Feldmoching, dem Münchner Osten, dem Hachinger Tal und all den weiteren ehemaligen Grün- und Landwirtschaftsflächen ist jetzt der Südwesten dran, der ohnehin schon unter dem Bau des neuen Stadtviertels Freiham leidet und mit zunehmendem Baufortschritt immer stärker leiden wird. Die Verkehrssituation rund um Aubing, Pasing und das Würmtal ist schon jetzt extrem angespannt.

Nun hat die Initiative an die Stadtspitze geschrieben. Hier können Sie den Brief lesen.

Unser Fazit als München-Liste: Die Zerstörung unserer Stadt geht weiter. An allen Ecken und Enden brennt es. Immer mehr Bürgerinitiativen müssen gegründet werden, um für Stadtviertel, Grünflächen und Bäume zu kämpfen.

Besonders bitter: Diese ganze Zubetoniererei wäre vollkommen unnötig, wenn die Stadt sich endlich an Ministerpräsident Söder wenden würde, um das Problem des überschießenden Wachstums zu bekämpfen durch eine andere Strukturpolitik und Ableitung des Wachstumsdrucks durch anreizgesteuerte, bessere Verteilung von Unternehmen übers GANZE Land. Nicht alles nach München!

So lange die massenhafte Ansiedlung gut bezahlter Arbeitsplätze anhält, bleiben die Mieten trotz massiven Bauens oben. Profiteure sind einzig die Protagonisten der milliardenschweren Münchner Immo- und Baubranche.

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