Soziales und Gesundheit

Für das Zusammenleben in einer Stadt oder Gemeinde ist das Vorhandensein und Funktionieren der sozialen Infrastruktur (Gesundheit, Bildung, Öffentliche Sicherheit, Sport, u.v.a.) von herausragender Bedeutung. Davon hängt das Vertrauen der Bürger in die Fähigkeiten ihrer Kommune ab.

In den vergangenen 13 Jahren ist die Einwohnerzahl Münchens um ca. 20 % gestiegen.

Aber haben wir auch z. B.

  • 20 % mehr Krankenhäuser und Ärzte?
  • 20 % mehr soziale Einrichtungen?
  • 20 % mehr Schulen, Horte und Kindergärten?
  • 20 % mehr Sportplätze, Vereine und Schwimmbäder?
  • 20 % mehr Grün-, Frei- und Erholungsflächen?
  • 20 % mehr Badeseen?
  • 20 % mehr ÖPNV?

 

Nein, haben wir nicht. Die Infrastruktur gerät zunehmend in Bedrängnis, weil sie mit dem Wachstum nicht mehr Schritt halten kann. Unzufriedenheit sowie eine deutliche Abnahme der Lebensqualität sind die Folge.

Position der München-Liste

Große Bebauungspläne ohne die Berücksichtigung einer ausreichenden gesundheitlichen Versorgung widersprechen klar der Gesetzgebung. Dennoch ist schon heute in einigen Stadtrandbezirken eine ärztliche Unterversorgung festzustellen.

Wir fordern:

 

  • Erstellung und schnellstmögliche Umsetzung eines Gesundheitskonzeptes zusammen mit dem Münchner Umland zur Verbesserung der ärztlichen Versorgung in den Münchner Außenbezirken
  • Sicherstellung dass unsere Sozial- und Gesundheitsstrukturen mit dem Bevölkerungswachstum Schritt halten können. Nur Wohnungen zu bauen, reicht nicht.

 

Sie können helfen, dies zu ändern. Machen Sie bei uns mit! 

Ein zentrales Ziel der München-Liste ist, den Münchner BürgerInnen und zahlreichen Bürgerinitiativen, die sich hierfür einsetzen, endlich Gehör in der Politik zu verschaffen.