Wissenschaftler ziehen Lehren aus Corona-Krise: Kombination aus Homeoffice und Präsenz könnte München in Zukunft stark entlasten

Homeoffice und Präsenzarbeit kombinieren – das bedeutet im Ergebnis: Wohnungsmarkt + Verkehrslage entspannen sich, Kosten sinken. Corona hat es ‚eingefädelt‘, und nun könnte das die Zukunft sein. In einem Gastbeitrag der Wissenschaftler Jean-Victor Alipour, Harald Fadinger und Jan Schymik (ifo-Institut, LMU, Uni Mannheim) in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung heißt es:

„Es ist davon auszugehen, dass sich Arbeitsmodelle eher in Richtung einer hybriden Arbeitsform zwischen Homeoffice und Präsenzarbeit entwickeln werden. Büros wären dann vielmehr eine Begegnungsstätte statt bloßer Arbeitsraum. Letztendlich ließen sich so die Vorzüge des Homeoffice mit denen des sozialen Austauschs im Betrieb vereinen.“

Eine Entspannung der städtischen Wohnungsmärkte sei denkbar, wenn die Notwendigkeit wegfällt, in unmittelbarer Nähe zur Arbeitsstätte zu wohnen. Davon könnten wiederum Menschen ohne beruflichen Zugang zu Homeoffice, etwa Beschäftigte im Gesundheitswesen, profitieren.

Die Verfasser: Jean-Victor Alipour ist Doktorand der Volkswirtschaftslehre am ifo Institut und an der Ludwig-Maximilians-Universität München. Prof. Harald Fadinger, Ph.D., ist Professor für Volkswirtschaftslehre an der Universität Mannheim. Dr. Jan Schymik ist Postdoktorand für Volkswirtschaftslehre an der Universität Mannheim.

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