Stadtratsliste für die Kommunalwahl 2020

Wir freuen uns, Ihnen Kandidatinnen und Kandidaten aus zahlreichen Münchner Bürgerinitiativen aus dem ganzen Stadtgebiet auf unserer parteiunabhängigen Stadtratsliste zur Kommunalwahl 2020 präsentieren zu können.

Listenplatz 1

Dirk Höpner OB-Kandidat

Dirk Höpner ist in München aufgewachsen. Der Geschäftsführer eines großen Münchner Sozialunternehmens für körperbehinderte Menschen lebt mit seiner Familie im Stadtbezirk 24 (Feldmoching-Hasenbergl). „Ich arbeite im Sozialbereich, weil mir Menschen wichtig sind“, sagt Höpner. „Menschen mit Körperbehinderung eine sinnvolle und wertschöpfende Tätigkeit zu ermöglichen, sollte eine Selbstverständlichkeit sein.“

Seit langem engagiert er sich bei der Interessengemeinschaft Fasanerie aktiv e.V. und dem Übergreifenden Bündnis München Nord. Ein wichtiger Ausgleich neben Beruf und Ehrenamt sind für ihn seine Hobbys Joggen, Wandern und Reisen.

Warum der Schritt von der Bürgerinitiative in die Politik? „Wir müssen eine bessere Balance finden zwischen Wachstum auf der einen Seite und andererseits der Erhaltung des liebenswerten, typischen Münchner Stadtcharakters und der Chance, hier gut zu leben, auch für die weniger betuchten Münchner. Meine Erfahrung ist, dass man selber aktiv werden muss, wenn man will, dass sich etwas ändert“, sagt Höpner.

„Wachsen ist grundsätzlich in Ordnung, aber nicht in dem derzeitigen Maße und nicht auf Kosten der Münchnerinnen und Münchner, die einen schmalen Geldbeutel haben, vom Busfahrer über Alleinerziehende bis hin zur Normalverdiener-Familie, der die Mietsteigerungen über den Kopf wachsen. Und nicht auf Kosten unserer letzten Grünflächen und Frischluftschneisen. Wo sollen unsere Münchner Kinder und Enkel denn später mal leben, spielen, sich erholen, wenn unsere Generation alle Ressourcen verbraucht?“

„Aus vielen, vielen Gesprächen der letzten Wochen wissen wir, dass die Leute eine Lösung herbeisehnen. Die Ursache für die Probleme liegt in einer verfehlten Wachstums- und Strukturpolitik auf allen Ebenen, in Stadt, Land und Bund. Politiker dürfen das nicht einfach laufen lassen, sondern müssen die Entwicklung endlich wieder in die Hand bekommen. Dazu sind sie da! Von einer Beteiligung an der Kommunalwahl erhoffen wir uns bessere Gestaltungsmöglichkeiten als die, die wir bisher als Bürgerinitiativen hatten. Wir sind überparteilich, unsere Aktiven kommen aus der ganzen Stadt.“

Listenplatz 2

Andreas Dorsch

Stadtbezirk 18 (Harlaching)

Der Diplom-Forstwirt und GIS-Ingenieur Andreas Dorsch ist Vorsitzender des Vereins BI Gartenstadt e.V., Sprecher des Bündnis Gartenstadt München sowie Mitglied des Münchner Forums und des Denkmalnetz Bayern. Er verfügt über 10 Jahre Erfahrung im Austausch mit Politik, Behörden und Bürgern.
„Die Stadt entwickelt sich in die falsche Richtung“, hat er festgestellt. „Ich setze mich für den Erhalt und die behutsame Entwicklung der gewachsenen natürlichen, baulichen und sozialen Strukturen unserer Stadt ein. Wir brauchen qualitative Entwicklung statt quantitatives Wachstum! Ansonsten werden wir die Herausforderungen des Klimawandels und der Schaffung bezahlbaren Wohnraums nicht meistern.“

Andreas Dorsch hat drei Söhne, in drei verschiedenen Schulformen, die sich ebenso für eine nachhaltige Entwicklung Münchens interessieren. Wenn es zeitlich möglich ist, befasst er sich mit der Münchner Stadtgeschichte. Zu diesem Zweck betreibt er einen historischen Online-Atlas München.

Listenplatz 3

Claudia Hartmann

Stadtbezirk 20 (Hadern)

Die Richterin Claudia Hartmann engagiert sich als Mitgründerin der Bürgerinitiative Großhadern BIG gegen unnötigen Verkehrslärm, insbesondere durch den geplanten zweiten Hubschrauberlandeplatz am Klinikum und die Verkehrsleitung zum dann zweitgrößten Parkhaus Münchens mitten durch das Stadtviertel. Sie hält ein Verkehrskonzept für den Münchner Süden für dringlich. In München wird das Falsche gebaut, kritisiert Claudia Hartmann: „In den vergangenen 10 Jahren sind gut 100.000 mehr Arbeitsplätze als Wohnungen geschaffen und damit der Kampf um bezahlbaren Wohnraum enorm angeheizt worden. Immer mehr Menschen können mit den häufig sehr gut verdienenden Zuzüglern nicht mithalten. Wenn gebaut wird, dann also bitte Wohnungen, nicht Büros und Hotels!“
 
Sie kämpft für den Erhalt gewachsener Viertel, in denen die Bürger keine Verdrängung zu befürchten haben. Beruflich hat sie sich auf Sozialrecht spezialisiert. „Daher kenne ich die Probleme derjenigen sehr gut, die in soziale Notlagen geraten.“ Claudia Hartmann hat zwei erwachsene Töchter. In ihrer Freizeit arbeitet sie gerne im Garten, geht gemeinsam mit ihrem Mann spazieren, liest und vieles mehr.
 
Listenplatz 4

Michael Melnitzki

Stadtbezirk 17 (Obergiesing-Fasangarten)

Michael Melnitzki arbeitet als Referent im Fachbereich Auslandskrankenversicherung bei einem großen Unternehmen. Ehrenamtlich engagiert er sich für die BI Münchberger Straße (Fasangarten) und unterstützt andere Initiativen, z.B durch die Auswertung von Gutachten. Er fordert, dass Informationen der Stadt an die Bürger sowie Gutachten im Auftrag privater Investoren unbedingt korrekt sein müssen, dass keine Planungen im Außenbereich erfolgen und die Baunutzungsverordnung beachtet wird. „Die Einwände von Bürgern, die bei Bauvorhaben mitdenken, müssen unbedingt ernst genommen werden. Dafür setze ich mich ein!“

Um den Verkehrskollaps noch abzuwenden, schlägt er den raschen Ausbau eines engmaschigen Tramnetzes vor. Melnitzki weiter: „Ein zentrales Anliegen von mir ist, die Verdrängung von älteren Münchnerinnen und Münchnern aus ihren Wohnungen zu stoppen. München muss eine Generationenstadt bleiben und auch für unsere Kinder und Enkel noch Gestaltungsmöglichkeiten bieten.“

Listenplatz 5

Maximilian Bauer

Stadtbezirk 24 (Feldmoching-Hasenbergl)

Maximilian Bauer ist 51 Jahre alt, von Beruf Bankbetriebswirt (Bankakademie) und im Risikocontrolling einer Bank beschäftigt. Mit über 17 Jahren Mitgliedschaft im Bezirksausschuss 24 bringt er schon große Erfahrungen in der Kommunalpolitik mit. Als Vorsitzender des Gesamtvereins Feldmoching, dessen Mitgliedsvereine über 7.000 Mitglieder zählen, vertritt er gesammelt deren Interessen gegenüber der Stadt in Belangen des Vereinslebens. Als Mitglied des Sportbeirats der Landeshauptstadt München kann der begeisterte Wanderer und Schifahrer wichtige Impulse geben. Er ist aus Überzeugung auch Mitglied im Kulturhistorischen Verein Feldmoching.

Warum der Wechsel zur München-Liste? „Die aktuellen Planungen des Stadtrats mit der angeblich alternativlosen maßlosen Bebauung sind ein fataler Weg für die Zukunft Münchens. Ich kann nur appellieren: Liebe Münchnerinnen und Münchner, meldet euch zu Wort, es geht um eure Zukunft! Wollt ihr wirklich in einer Stadt leben, die aus allen Nähten platzt?“

Listenplatz 6

Dr. h. c. Christine Frenzel

Stadtbezirk 11 (Milbertshofen – Am Hart)

Nach 40 Jahren an der Ludwig-Maximilians-Universität am Strahlenbiologischen Institut (ab 1998 Leiterin des Radioökologischen Labors) hat die Münchnerin Christine Frenzel im April 2018 ihr Berufsleben beendet. Nun engagiert sie sich umso mehr ehrenamtlich. Sie ist u.a. Vorsitzende des Vereins Zukunft Am Hart e.V., Seniorenvertreterin im SB 11 (hier: Mitglied im FA 3 Gesundheit), Mitglied im Münchner Forum (AK nachhaltige Quartiersentwicklung), Stellv. Vorsitzende des Otto Hug Strahleninstituts für Gesundheit und Umwelt e.V. (Handy-Strahlen, CO2), Vorsitzende des VdK-Ortsverbands Hart-Harthof-Hasenbergl und Mitglied im Verein Aschenbrösel e.V.

„Wir brauchen eine nachhaltige Quartiersentwicklung“, erklärt Frenzel. Die ambulante medizinische Versorgung (Haus- und Kinderärzte) müsse dringend im richtigen Verhältnis zur Einwohnerzahl in den Stadtteilen stehen. Nebst einem Verkehrskonzept und dem Erhalt von Grünflächen ist ihr wichtig: „Städtische Kliniken stärken und nicht abbauen!“

Listenplatz 7

Wolfgang Stellmach

Stadtbezirk 21 (Pasing – Obermenzing)

Der Industriekaufmann und Bachelor Professional of Human Resources Management Wolfgang Stellmach war tätig in einer kaufmännischen Abteilung in der Forschung und Entwicklung sowie Revision. Seit 1994 ist er Freigestellter Betriebsrat (Betriebsgröße rund 5.000 Mitarbeiter) und Stellvertreter der Schwerbehindertenvertretung. Seit 2007 ist er Listenführer und Gründungsmitglied von KiM (Kollegen im Mittelpunkt – kompetent integer menschlich), seit 2018 Stellv. Betriebsratsvorsitzender. Er engagiert sich für tumorerkrankte Menschen und deren Angehörige, u.a. bei Lebensmut.

„Ich bin zur München-Liste gekommen, um den Schwerbehinderten, Alten, Kranken und Schwachen eine Stimme zu geben“, erzählt Stellmach. „Die Bau- Verkehrs- und soziale Infrastruktur muss wieder ins Gleichgewicht kommen. Eine ungezügelte Bauinfrastruktur, bei der die Sozialinfrastruktur (z.B. Arztpraxen, Krankenhäuser mit genügend Personal, Seniorenheime, Kitas) nicht mitkommt, geht immer zu Lasten derer, die (über-)lebensnotwendig darauf angewiesen sind.“ Jeder kann der Nächste sein, der einer gut verfügbaren sozialen Infrastruktur bedarf, was er aus seiner Tätigkeit in der Schwerbehindertenvertretung quasi jeden Tag aufs Neue erlebt. Sein Lebensmotto: „Ein Mensch fühlt oft sich wie verwandelt, sobald man menschlich ihn behandelt.“ (Eugen Roth)

Listenplatz 8

Rita Art

Stadtbezirk 19 (Fürstenried, Forstenried, Solln, Thalkirchen, Obersendling)

Die staatlich anerkannte Altenpflegerin hat u.a. als langjähriges Mitglied des Bezirksausschuss 3 bereits politische Erfahrungen gesammelt.

Als gebürtige Münchnerin liegt ihr vor allem das Wohl und die Verbesserung der Lebensqualität für ältere und sehr jungen Mitbürgerinnen und Mitbürgern am Herzen.  Sie engagiert  sich in ihrem Stadtviertel in der Vorstandschaft von „Pro Fürstenried e.V.“ gegen eine massive Nachverdichtung mit hohen Gebäuden. Diese wird zu einer immensen Flächenversiegelung, massiven Baumfällungen und weiteren Erhöhung des Verkehrsaufkommens führen.

Ehrenamtliche Tätigkeit ist für sie ein ganz zentrales und wichtiges Thema, so berät Sie ältere Mitmenschen und deren Angehörige in Situationen die sich durch das Älter werden ergeben, um deren Alltag zu erleichtern. Rita Art hat aber auch großes Herz für Kinder und gibt PC-Kurse für Kinder bei einem Verein der neue Perspektiven für wohnungslose Kinder und Mütter eröffnet. Ferner sorgt sich die 3-fache Katzenbesitzerin natürlich auch um die Tiere und unterstützt als „Gewerkschaftlerin“ bei der Gewerkschaft für Tiere den Gnadenhof Streiflach bei Freiham.

Listenplatz 9

Stefan Bürger

Stadtbezirk 15 (Trudering)

Der Diplom-Mathematiker und leidenschaftliche Bergsportler (Hochtouren, Klettern, Wandern, Mountainbike) Stefan Bürger, der sich im erweiterten Vorstand des Deutschen Alpenvereins (DAV, Sektion Haar) engagiert, ist aktiv in der BI Fauststraße 90 für den Erhalt des dortigen Landschaftsschutzgebiets – assistiert von vier ‚Stubentigern‘, die als Notfälle in die Familie kamen. Dass er auch ein treuer Unterstützer des BUND Naturschutz ist, versteht sich für den begeisterten Alpinisten von selbst: „Die Unesco hat vor Kurzem den Alpinismus in die Liste des immateriellen Kulturerbes der Menschheit aufgenommen, denn er betone die ‚Werte des Miteinanders und des verantwortungsvollen Umgangs mit der Natur‘.“

Warum nun die Stadtpolitik? „Ich kandidiere für den Stadtrat, weil ich in allen Stadtteilen Brennpunkte der Verdichtung und zugleich Vernichtung von Natur, Umwelt, Klima, Kultur usw. sehe und eine starke Gemeinschaft unterstützen will, die diesen Fehlentwicklungen entgegentritt. Wir brauchen den Schutz der letzten natürlichen Ressourcen in der Stadt zum Wohle aller; geordnetes Wachstum statt weiteres Anheizen der überhitzten Immobilien- und Wohnsituation. Man braucht die Natur, um sich zu erholen und innere Balance und Frieden zu finden!“

Listenplatz 10

Claudia Kaiser-Kowalew

Stadtbezirk 19 (Fürstenried, Forstenried, Solln, Thalkirchen, Obersendling)

Die Reiseverkehrskauffrau Claudia Kaiser-Kowalew, Gewerkschaftsmitglied, ist Münchnerin in der 5. Generation. „Ich möchte, dass meine Heimatstadt gemütlich, lebens- und liebenswert bleibt“, sagt sie. Dass sich das vertraute Stadtbild durch ungezügelte Nachverdichtung, das Verschwinden klimarelevanter Gärten, Bäume, Grünflächen und schöner Häuser stark verändert, hat sie in die Politik gebracht. Sie engagiert sich bei der ‚Initiative Dorfkernensemble Forstenried‘ für einen originalgetreuen, denkmalgerechten Erhalt des Bauernhofensembles Derzbachhof von 1751. Gemeinsam mit anderen hat sie schon einiges auf die Beine gestellt, z.B. eine Demo für ein Museum Derzbachhof. Sie dokumentiert Häuserabrisse in Gartenstädten sowie Baumfällungen und kontrolliert Nachpflanzungen.

Zuhause kümmert sich Claudia Kaiser-Kowalew um den traumatisierten Tierheim-Hund Manny, der bei ihr erstmals Lebensfreude kennengelernt hat. Sie ist Mitglied des Johannes-Hospizes der Barmherzigen Brüder, bei wohlBEDACHT e.V. (einer Pflegeeinrichtung für Demenzkranke in Allach), der Chorgemeinschaft Leiden Christi in Obermenzing, das 60 Jahre lang ihre Heimat war, und der Freunde des Klenze-Gymnasiums, wo sie zur Schule ging.

Listenplatz 11

Andreas Bruckmeier

Stadtbezirk 16 (Ramersdorf-Perlach)

Als Verleger, in München groß geworden, engagiert sich Andreas Bruckmeier neben seiner beruflichen Tätigkeit für den Auf- und Ausbau bürgerschaftlichen Engagements. Im Stadtteil Ramersdorf ist er Vorsitzender der Bürgerinitiative „Lebenswertes Ramersdorf e.V.“.

„Als gebürtiger Münchner spürt man die zunehmende Nachverdichtung Münchens in den letzten Jahren und das meines Erachtens ungebremste Wachstum ohne ausreichend geplante Infrastruktur ganz besonders. Stau, schlechter werdende Luft, teure Mieten, überlasteter ÖPNV, nicht ausreichende Fahrradwege, fehlende Schulen, irreversibler Rückgang klimaschützender Grünflächen und Baumbeständen, Aufgabe von Frischluftschneisen nagen an der so oft beschworenen Münchner Lebensqualität.“

Mit der geplanten Ansiedlung eines Mega-Betriebshofes an der Aschauer Straße wurde er ganz konkret mit den Problemen, denen sich die Stadt München gegenüber sieht, konfrontiert und politisch aktiv. 

„Die Stadt steht vor Herausforderungen, die vor allem ein deutlich stärkeres konzeptionelles und langfristig angelegtes Vorgehen in den Bereichen Verkehr, Stadtnatur, Wohnungsbau, und eine auch an qualitativen Kriterien orientierte strukturelle Entwicklung erfordert. Hier gibt es erhebliches Potential zur Verbesserung.“

Warum München-Liste? „Die lokale und regionale Kompetenz der Bürger vor Ort sollte man stärker nutzen“, findet Bruckmeier. Deshalb engagiert er sich für den Einzug der München-Liste als ‚parteiübergreifendes Bündnis der Kompetenzen der Bürger vor Ort‘ in den Stadtrat.

Dr. Thomas Richter

Stadtbezirk 14 (Berg-am-Laim)

Listenplatz 13

Erna Schmid

Stadtbezirk 23 (Allach-Untermenzing)

Erna Schmid ist Expertin für Grundstücks- und Wohnungswirtschaft. 25 Jahre hat sie als Fachwirtin in diesem Bereich gearbeitet. Nach der ‚Wende‘ war sie 5 Jahre Dozentin für Fort- und Weiterbildung von Kaufleuten und Fachwirten in den neuen Bundesländern. Sie war Prüfungsausschussmitglied in den Industrie- und Handelskammern Suhl, Zwickau, Neubrandenburg und München von 1992 bis 2009.

Heute ist die gebürtige Münchnerin im Ruhestand, aber das Thema lässt ihr keine Ruhe. Deshalb engagiert sie sich als Erste Vorsitzende der IG Allacher Str. e.V. (Gründungsmitglied im Jahr 2011). Allen Zweiflern zum Trotz hat sie als Klägerin gegen die Stadt beim Verwaltungsgericht München das erste Mal in München in einer Vorfahrtstraße Tempo 30 und Geschwindigkeitskontrollen durchgesetzt (Allacher Straße). Dazu läuft Berufungsantrag beim Bay. Verwaltungsgericht.

Vieles in München möchte sie zum Besseren verändern. „Ich bin gegen die unkontrollierte Bauverdichtung in bereits vorhandenen Wohngebieten. Die Zerstörung von Grünflächen zu Gunsten von Gewerbebetrieben. Für mehr Transparenz der städtischen Vorhaben und Ziele für den Bürger. Mehr Beachtung von Bürgeranliegen. Mein Bestreben ist die Wertschätzung von Grund und Boden, die Achtung der Natur in unserer Stadt und vor allem der Kampf gegen den zunehmenden Lärm.“ Seit 2011 ist sie Mitglied im Arbeitskreis ‚Tag gegen Lärm‘.

Der Zentralisierung in München steht sie skeptisch gegenüber. „Jeder Bürger sollte nicht berufsbedingt notgedrungen, sondern gerne mit Überzeugung in München wohnen können.“ 

Zur München-Liste kam sie, weil sie einen Zusammenschluss der Bürgerinitiativen anstrebte, um deren Erfahrungen mit Vorhaben der Stadt zu bündeln. „Ich liebe meine Heimatstadt und freue mich immer über das Strahlen der Leute, wenn ich sage, dass ich aus München bin“, erzählt sie. „Ich wünsche mir, dass die Politik der Lebensqualität wieder Vorrang gibt vor dem Kommerz.“

Listenplatz 14

Herbert Flammensbeck

Stadtbezirk 22 (Aubing- Neuaubing-Westkreuz-Lochhausen)

Der 66 jährige Münchner ist in Pasing aufgewachsen und lebt seit über 30 Jahren in Alt-Aubing. Er ist verheiratet und hat zwei Töchter. Nach 8 Jahren Volksschule Ausbildung zum Kfz.-Handwerker und Bürokaufmann. Fortbildung Bilanzbuchhalter und 2. Bildungsweg. Studium der Verwaltungswissenschaften (Diplomverwaltungswirt FH). Als Mitarbeiter des Städtischen Revisionsamtes war er für die Prüfung der Stadtwerke München zuständig. Ab Juli 1988 arbeitete er im Münchner Tierpark Hellabrunn als Leiter der kaufmännischen Abteilung und anschließend bis zum Ruhestand als geschäftsführender Vorstand von „Für München e.V..

Seit frühester Jugend bin ich ehrenamtlich tätig. Ob nun als Chef der Pasinger Schülerlotsen, Gruppenführer bei den Pfadfindern. Neben meiner Berufstätigkeit war ich ehrenamtlicher Gewerkschaftsvorstand in München, Vorstandsvorsitzender der Münchner Kinder – und Jugendfarmen, Schatzmeister der Freunde des Deutschen Theaters e.V. (Rettet das Deutsche Theater) und Revisor beim Förderverein der Münchner Volkshochschule. Seit über 8 Jahren bin ich als Vorstand beim  VdK-Ortsverband München-Pasing für die Finanzen zuständig. Außerdem bin ich Reisebegleiter beim VdK-Reisedienst Bayern. Nebenbei war ich auch Heimbeirat in einem Pflegeheim. Vom Amtsgericht München wurde ich als gesetzlicher Betreuer bestellt.

Bei zahlreichen Vereinen bin ich Mitglied; so beim BRK München, Tierschutz Verein, AWO München, Münchner Krippenverein, Guate Pro, Aubinger Archiv, Bürgervereinigung Aubing-Neuaubing, Bund Naturschutz, Verein für Kinderspielplätze. Beim SV Laim gehen wir wöchentlich ins Tanztraining.

Besonders am Herzen liegt mir auch die Entwicklung auf dem Sozialen Sektor generell, wo ich versuche, mein Wissen einzubringen.

Bei der München-Liste bin ich vor allem wegen der massiven Bebauung von  Freiham gelandet.
München darf nicht Mega-City werden.

Sabine Kiermaier

Thomas Czöppan

Stadtbezirk 25 (Laim)

Monika Miller

Schwabing

Monika Naggl

Stadtbezirk 5 (Au-Haidhausen)

Dr. Anton Vogel

Stadtbezirk 19 (Thalkirchen-Obersendling-Forstenried-Fürstenried-Solln)

Das Interesse für Naturschutz und soziale Themen hat Dr. Robert Anton Vogel, der von Beruf Sachbearbeiter ist, zur München-Liste gebracht. „Ich möchte mich für den Erhalt von Grünflächen, Stadtnatur und lebenswerte Wohnungsmarktverhältnisse einsetzen.“ Als ‚leidenschaftlicher Verkehrsteilnehmer auf dem Fahrrad‘, wie er sich selbst bezeichnet, trägt er aktiv zur Reduzierung des motorisierten Verkehrs in München bei.

Er arbeitet beim Landesbund für Vogelschutz mit, setzt sich für den Erhalt von Mauersegler, Spatz und Schwalbe in Stadt und Umland ein. Außerdem engagiert er sich für die Bürgerinitiative Dorfkernensemble Forstenried und den Arbeitskreis Umweltschutz der evang.-lutherischen Gemeinde Apostelkirche München-Solln. Er unterstützt die Tierschutzvereine Heuwusler e.V. in München sowie PETA.

In seiner Freizeit betätigt sich Dr. Robert Anton Vogel als Hobby-Autor von Kurzgeschichten und Romanen, spielt Blockflöte, interessiert sich für Terraristik mit Wirbellosen und betreibt praktischen Artenschutz wie Nistkästen bauen und Schutzmaßnahmen organisieren.

Listenplatz 20

Kathrin Haak

Stadtbezirk 25 (Laim)

Die Architektin (Dipl. Ing. FH) Kathrin Haak interessiert sich für alle  städtebaulichen Themen – Nachhaltigkeit, ausgewogene Bebauung (Erhalt und Schaffung von Grünflächen), Vermeidung zu starker Verdichtung, Aufwertung öffentlicher Plätze (Aufenthaltscharakter).

Sie gilt als absolute Expertin in ihrem Fachgebiet ‚Bauen‘. Ihr obliegt die technische Leitung bei der Baugenossenschaft München Süd e.G. Sie bringt über 20-jährige Berufserfahrung im bautechnischen Bereich mit sowie vielfältiges Spezialwissen zum Thema Bauen. Dazu kommen  umfassende Erfahrungen mit Stadtbaubehörden. 15 Jahre Erfahrung als Bausachverständige sowie Erfahrung mit Genehmigungsverfahren kann sie ebenfalls in die Waagschale werfen.

Privat liebt sie Ausflüge in der Natur, Begegnungen mit Menschen und interessiert sich für Kunst und Design. Sie ist verheiratet und wohnt seit knapp 20 Jahren in München.

Herbert Schabmair

Stadtbezirk 18 (Untergiesing-Harlaching)

Sascha Weigelt

Giesing

Listenplatz 23

Heike Bedrich

Stadtbezirk 16 (Ramersdorf-Perlach)

Der Schutz von Bäumen und Grünflächen, die Erhaltung der Gartenstädte,
die Errichtung von ökologisch verträglichen Wohnquartieren mit
ausreichender Infrastruktur für deren Bewohner – das sind die Themen von
Heike Bedrich, Kauffrau für Marketingkommunikation, PR-Beraterin und
seit 1998 selbständig mit einer eigenen Agentur in München.

„Als aktives Mitglied der Bürgerinitiative Schutzgemeinschaft Ramersdorf
erlebe ich seit vielen Jahren, dass die Stadt auf die Wünsche und
Besonderheiten der Gartenstadtbewohner kaum Rücksicht nimmt“, sagt die zweifache Mutter. „Die Erhaltung der Gartenstädte liegt mir jedoch am Herzen, da
sie für München kennzeichnend sind und Lebensraum für Tier und Mensch
bieten. Zudem sind sie für das Stadtklima wichtig. Daher engagiere ich
mich bei der München-Liste, um wertvollen Baumbestand und Grünflächen
sowie den Charakter der Gartenstädte zu schützen.“

Schon seit dem Jahr 2012 arbeitet sie bei der Schutzgemeinschaft mit;
außerdem ist sie ehrenamtlich tätig für Initiativen zur Förderung von
Frauen in der Medienbranche und für die Vereinbarkeit von Familie und
Beruf. „Im Rahmen meiner Selbständigkeit unterstütze ich pro Jahr
ehrenamtlich ein Projekt aus dem sozialen oder kulturellen Bereich.“
Hobbys sind Reiten sowie die Themen Digitalisierung, Technologie und
Startups.

Listenplatz 24

Dr. Walter Heldmann

Stadtbezirk 05 (Au-Haidhausen)

Dr. Walter Heldmann lebt seit 52 Jahren in München und beobachtet das sich beschleunigende Wachstum mit großer Sorge. Er sagt: „Eine Entwicklung in Richtung Metropole, für mich eher ein unbewohnbarer Moloch im Alpenvorland, ist meines Erachtens der falsche Weg.“

Viele spüren heute am eigenen Leib die Folgen des ungezügelten Wachstums: Wohnungsnot, permanent im Stau, Gedränge in Verkehrsmitteln und Fußgängerzonen und immer weniger Grün. Leider sind auch weniger dramatische Effekte zu beobachten. Mit Blick auf die Gesamtentwicklung der Stadt, erscheinen sie ihm aber doch symptomatisch:

„In meiner näheren Wohnumgebung, Isar und Englischer Garten, stelle ich fest, dass die Bemühungen der Stadt um ein nahegelegenes Freizeitangebot leider nutzlos sind. So wird die Verbesserung des Freizeitwerts durch die Renaturierung der Isar vom anschließenden ‚Ansturm der zu Vielen‘ wieder zunichte gemacht. Am Ende wächst kein Gras, nirgendwo.“

Schwerwiegend allerdings sind die Versäumnisse der Stadt München in Sachen S-Bahn. Seit der, seiner Meinung nach falschen Entscheidung im Jahr 2001, die zweite Stammstrecke als Tunnel durch die Innenstadt zu graben, anstatt den bestehenden Südring der Bahn auszubauen, herrsche absoluter Stillstand bei den dringendsten Verbesserungsmaßnahmen des S-Bahn-Systems. „Seit 18 Jahren wird geplant und eine Fertigstellung ist in diesem Jahrzehnt nicht in Sicht. Hier ist ein Umdenken der Stadt in Richtung machbarer, zeitnaher und nutzbringender Lösungen unbedingt nötig.“

Beruflich war der gelernte Physiker im IT-Bereich tätig, jetzt ist er u.a. im Münchner Forum im Arbeitskreis Schienenverkehr aktiv. In der ‚Bürgerinitiative Haidhausen S-Bahn-Ausbau’ist er zweiter Vorsitzender.

Listenplatz 25

Monika Blick

Stadtbezirk 24 (Feldmoching-Hasenbergl)

Sie arbeitet als Arzthelferin, hat aber ein Studium mit Magister Artium (MA) in Deutsch und Geschichte für Lehramt am Gymnasium abgeschlossen: die Feldmochingerin Monika Blick, 59 Jahre jung.

Ihre Motivation, sich der München Liste anzuschließen, lag in der Verärgerung über geplante massive bauliche Eingriffe in ihren Heimatbezirk. Mehr oder weniger konkrete Gedankenspiele über sogenannte Städtebauliche Entwicklungsmaßnahmen, die Neubaugebiete Rahein-/Ratoldstr., Hochmuttinger Str., Lerchenauer Feld. „Das ist zu viel für einen Stadtbezirk, in dem jetzt schon die Infrastruktur am Limit ist.“ Der Verkehr sei unerträglich geworden, im Alltag wie in der Freizeit. „Die Naherholungsgebiete Fasanerie See und Feldmochinger See verkraften den Ansturm der Erholungssuchenden kaum noch.“

Monika Blick ist Mitglied bei der Initiative Heimatboden, die massive Vorhaben wie Städtebauliche Entwicklungsmaßnahmen und ähnliche baurechtliche Instrumente ablehnt, und im Kulturhistorischen Verein Feldmoching.

Ihre Vorliebe: Tiere. Sie ist Mitglied im Tierschutzverein München und bei Gut Aiderbichl. Außerdem liebt sie die Natur.

Dr. Maria Lehner

Stadtbezirk 19 (Thalkirchen-Obersendling-Forstenried-Fürstenried-Solln)

Listenplatz 27

Georg Schweiger

Stadtbezirk 09 (Neuhausen-Nymphenburg)

Der selbständige Handelsvertreter, leidenschaftliche Bergsportler (Bergsteigen, Mountainbike, Ski, DAV-Mitglied) und dem Lesevirus verfallene Bayer, geboren in München und erstes ordentliches Mitglied der München-Liste, lebt mit seiner Familie (2 erwachsene Töchter) in München Gern. Er hat schon immer in München gelebt, jobbedingt aber viel von der Welt gesehen – gute wie schlechte Entwicklungen, von denen sich für seine Heimatstadt viel lernen ließe. In der München-Liste sieht Georg Schweiger erstmals eine Gruppe vernünftiger bodenständiger gleichgesinnter Münchner, die gemeinsam die Stadt achten und deswegen auf ihre Stadt achtgeben.

„Gerne möchte ich mit der München-Liste und allen Münchnern an einer langfristig geplanten moderaten Entwicklung der Stadt mitarbeiten, die viel intelligenter gestaltet werden kann als nur von folgenschwerem Wachstumsdogma getrieben. Es gibt so viele gute Vorbilder und Ideen in der Welt, die eine Stadt und ihr weiteres Umland lebenswert erhalten oder wieder lebenswert machen – lasst uns das für München und Bayern nutzen, um Fehlentwicklungen, die zu Enge, infrastrukturellem Stillstand und zu Stein gewordenen architektonischen Gedankenlosigkeiten auf ehemaligen Grünflächen geführt haben, zurückzudrehen und ähnliche neue Schildbürgerstreiche für die Zukunft zu verhindern!“

Listenplatz 28

Peter Pagnin

Stadtbezirk 24 (Feldmoching-Hasenbergl)

Der freiberufliche Ingenieur hat einen großen Teil seines Lebens im Ausland verbracht und viele Eindrücke aus diversen Kulturen mitgenommen. „Ich habe mich immer wieder gefreut, nach Hause zu kommen und in meiner Freizeit mit der Familie und Freunden die Berge und Seen zu genießen“ sagt Peter Pagnin.

„München ist wunderbar, entwickelt sich aber in die verkehrte Richtung. Der gerade herrschende Trend zu ungebremstem und ungesteuertem Wachstum wird München nachhaltig verändern und schaden. Sichtbar ist das bereits heute bei Verkehr und für den Durchschnittsbürger nicht mehr bezahlbarem Wohnraum.“ Ehrenamtlich ist er im katholischen Männerverein der Pfarrei Feldmoching engagiert. Aus leidvoller Erfahrung mit Behörden hat er sich entschlossen, der München-Liste beizutreten. Sein Hauptinteresse gilt hier dem Verkehr und der Infrastruktur.

Listenplatz 29

Ursula Pauler

Stadtbezirk 17 (Obergiesing-Fasanengarten)

Die gebürtige Münchnerin und diplomierte Kommunikationswirtin hat viele Jahre in einem Industrieunternehmen als Marketingleiterin gearbeitet. Seit 2013 berät und betreut sie freiberuflich eigene Klienten in Bezug auf Marketing, Werbung, PR und Digital-/Social Media. 

Frau Pauler engagierte sich bereits mehrfach in erfolgreichen Initiativen für den Erhalt gewachsener Stadt-Strukturen. Derzeit unterstützt sie die „HeimatGiesing“ im Kampf für den Wiederaufbau des Giesinger Uhrmacherhäusls. Ursula Pauler gehört auch zum ehrenamtlichen Organisationsteam des Obergiesinger Hinterhof-Flohmarkts, dessen Erlös sozialen Projekten in Giesing zugute kommt.

„Die München-Liste ist keine Partei, sondern eine Wählergruppe engagierter Bürger*innen. Unser gemeinsames Ziel ist es, wieder ein gesundes Gleichgewicht zwischen Wachstum und echter Münchner Lebensqualität für alle zu schaffen.“ erläutert Ursula Pauler ihre Kandidatur für die München-Liste.

Wenn Frau Pauler keine Politik macht, singt sie im Chor, spielt Ukulele, übt Yoga, genießt Kultur – oder spaziert einfach entspannt durch ihre geliebte Heimatstadt.

Listenplatz 30

Konrad Bumes

Stadtbezirk 15 (Trudering-Riem)

„Deutschland braucht eine ausgewogene Strukturpolitik: So wie die vielfältige mittelständische Industrie das Rückgrat der deutschen Wirtschaft ist, sind vielfältige Wirtschaftsstandorte die nachhaltige Lösung im Gegensatz zu einer endlosen geografischen Konzentration (Schwarzes Loch).“ Davon ist Konrad Bumes überzeugt. Der Diplom-Ingenieur für Elektrotechnik ist aktiv bei der Bürgerinitiative Fauststraße 90. Dort leistet er logistische, finanzielle und argumentative Unterstützung. Die Initiative fordert Felder, Wiesen und Wälder als grüne Freiräume für ganz München – und setzt sich gegen Wohnblocks im Landschaftsschutzgebiet Truderinger Wälder ein.

„Die Bürgerinitiative Fauststraße 90 hat mich für die Verteidigung der Münchner Lebensqualität und den Schutz von Wasser- und Landschaftsschutzgebieten sensibilisiert, nicht zuletzt gegen kurzsichtige Allianzen von Politikern und Profiteuren“, berichtet Bumes.

Beruflich war Konrad Bumes beim Europäischen Patentamt (EPA) als Mitglied einer Technischen Beschwerdekammer (Gerichtsinstanz) sowie als Patentprüfer tätig. Davor war er Patentingenieur bei Siemens. Privat spielt er gern Schach (2. Vorsitzender des Schachclubs Haar 1931, er geht gern Bergwandern und ist Verwaltungsbeirat in einer Laimer Wohnungseigentümergemeinschaft.

Listenplatz 31

Marco Pagnin

Stadtbezirk 24 (Feldmoching-Hasenbergl)

Infrastruktur, Verkehr, Mieten, Umwelt – das sind die Themen, die Marco Pagnin besonders interessieren. Der kaufmännische Angestellte (Vertriebsmanager) ist beruflich international unterwegs, aber in Feldmoching daheim.

Die Pläne für ein riesiges neues Stadtviertel im Münchner Norden in ihrer  ursprünglich von der Stadt München angedachten Form haben ihn in die Politik gebracht. Zwar sind diese inzwischen vom Tisch, aber er möchte sich trotzdem weiter und sogar noch aktiver engagieren. „Da spiegelt das Programm der München-Liste genau meine Anliegen wider“, sagt er.

Isabella Regler

Stadtbezirk 24 (Feldmoching-Hasenbergl)

Klaus Backer

Stadtbezirk 24 (Feldmoching-Hasenbergl)

Listenplatz 34

Philipp Obermaier

Stadtbezirk 24 (Feldmoching-Hasenbergl)

Als Ur-Münchner hat Philipp Obermaier schon viel miterlebt – vom Bau des Rangierbahnhofs bis zur absoluten Verdichtung in der Fasanerie. „Ich liebe München, finde es aber bald nicht mehr lebenswert, wenn es so weitergeht“, sagt er. „Wohnungen und Häuser werden in großer Zahl gebaut, aber die Kinder haben trotzdem Unterricht in Containern, die Sportstätten sind marode oder voll, die Verkehrsinfrastruktur nicht ausreichend. Wo bitte ist hier der Plan? Es gibt keinen!“

Der Diplom-Kaufmann, der sich bei Fasanerie aktiv e.V. engagiert, kritisiert: „Man baut kopflos Wohnungen, und dann auch noch die falschen, nämlich die teuren. Wie soll München so seinen Charme behalten?“ Für sein Stadtviertel fordert er eine langfristige, realistische Planung. Zum Beispiel die Untertunnelung des Bahnübergangs. Weiter sagt er: „Laut Stadt brauche es keine Ampel für Kinder an der Feldmochinger Straße, weil diese angeblich nicht so stark frequentiert wird. Das stimmt natürlich nicht!“
Als ehrenamtlicher Mediator für die IHK und Konfliktmanager BFV weiß Philipp Obermaier, wie man Streit vermeidet und Konflikte entschärft.

Vera Grundler

Stadtbezirk 19 (Thalkirchen-Obersendling-Forstenried-Fürstenried-Solln)

Dr. Gisela Krupski-Brennstuhl

Stadtbezirk 19 (Fürstenried, Forstenried, Solln, Thalkirchen, Obersendling)

Claudia Walter

Stadtbezirk 09 (Neuhausen-Nymphenburg)

Claudia Walter ist Sozialpädagogin. Sie ist seit 30 Jahren in der sozialen Arbeit in München tätig und übt ihren Beruf mit Leib und Seele aus. Auch in ihrer Freizeit stößt sie überall auf ‚ihr‘ Thema: „Mich beschäftigt das Soziale und das Miteinander der Menschen hier in der Stadt.“

Mit Besorgnis beobachtet sie, wie die ‚Schere zwischen oben und unten‘ immer weiter auseinander geht, die Armen ärmer und die Reichen reicher werden. „Immer mehr Menschen können sich München nicht mehr leisten, manche verlieren sogar ihre Wohnung.“ Durch die zunehmende Hektik, Enge und Druck litten immer mehr Menschen unter psychischen Erkrankungen.

„Mir ist wichtig, dass weiterhin eine gute Versorgung für alle bestehen bleibt“, sagt sie. „Es kann jeden von uns treffen.“ Zudem müsse alles dazu getan werden, dass der soziale Frieden in München geschützt wird.

Claudia Walter ist Mitglied im Tierschutzverein und Unterstützerin von Ärzte ohne Grenzen und Greenpeace. Ihre Hobbies: Lesen, Yoga, Reisen, in die Natur gehen.

Listenplatz 38

Adolf Bacher

Stadtbezirk 24 (Feldmoching-Hasenbergl)

Infrastruktur, Verkehr, Denkmalschutz – das sind die Themen, die den kaufmännischen Angestellten Adi Bacher besonders interessieren.

Er ist seit über 25 Jahren Mitglied im Kulturhistorischen Verein Feldmoching sowie Schriftführer im Gesamtverein Feldmoching. 

Gerne möchte er mit der München-Liste und allen Bürgern im Stadtbezirk 24 bei einer langfristig und moderaten Entwicklung des Stadtbezirks mitwirken getreu dem Motto „München muss auch für die „Altmünchner“ lebenswert bleiben.