Stadtratsantrag: Streuobstbäume in öffentlichen Parkanlagen und am Wegesrand pflanzen

Die Stadt München soll eine Vorreiterrolle einnehmen und Streuobstbäume pflanzen, und zwar mit Hilfe von Fördermitteln aus dem sogenannten Streuobstpakt der Bayerischen Staatsregierung. Das fordert die Fraktion ÖDP/München-Liste in einem Stadtratsantrag (11.08.2021, hier im Originaldokument).

Antrag: Streuobstbäume in öffentlichen Parkanlagen und am Wegesrand pflanzen

Die Landeshauptstadt München entwickelt einen Maßnahmenplan, nach dem in Parkanlagen sowie entlang von Nebenstraßen und Wegen vermehrt Streuobstbäume und Beerensträucher gepflanzt werden. Hierzu wird Kontakt mit Umweltverbänden und der städtischen Baumschule aufgenommen, um geeignete Sorten zu eruieren und deren Verfügbarkeit sicherzustellen.

Begründung:

Am 27.07.2021 hat die Bayerische Staatsregierung den Bayerischen Streuobstpakt auf den Weg gebracht. Neben dem Erhalt bestehender Streuobstbestände ist das erklärte Ziel die Neupflanzung von insgesamt 1 Mio. Streuobstbäumen bis 2035. Im Maßnahmenkonzept sind unter anderem neue Fördermöglichkeiten enthalten. Um das ambitionierte Ziel umzusetzen, ist es wichtig, dass die Landeshauptstadt München eine Vorreiterrolle wahrnimmt und sichtbar Streuobstbäume pflanzt. Die Stadt möge sich zur Umsetzung um Fördermittel aus dem Streuobstpakt des Freistaates Bayern bemühen, um den städtischen Haushalt zu schonen.

Darüber hinaus bieten Streuobstbäume der Münchner Bevölkerung kostenlosen Zugang zu saisonalem, regionalem und unverpacktem BioObst. Alle Bevölkerungsgruppen können das gesunde Obstangebot genießen: Ob Rentner beim Spaziergang oder Kinder beim Bäume klettern.

Im Zuge des Klimawandels und Artensterbens sind gerade die alten Streuobstsorten als Hotspot der Biodiversität, CO2Senke und Schattenspender eine wertvolle Bereicherung für München.

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