Klimaschutz statt Beton: Anfrage an den Oberbürgermeister zur Entwicklung der städtischen Landwirtschaftsflächen

Wenn Landwirtschaftsflächen so wertvoll für die Umwelt und einen nachhaltigen Lebensstil sind, wie die Stadt in der Rathaus-Umschau 76/2021 vom 22.04.2021 sagt, dann ist es unlogisch, sie zuzubetonieren – was an verschiedenen Stellen im Stadtgebiet geplant ist.

In einer Anfrage an den Oberbürgermeister bittet München-Liste-Stadtrat Dirk Höpner die Stadtverwaltung, Auskunft über die Entwicklung der Landwirtschaftsflächen zu geben, die der Stadt gehören.

HIer die Anfrage im Wortlaut (April 2021):

„München betreibt eigene landwirtschaftliche Betriebe, von denen inzwischen fast alle bio-zertifiziert sind. Damit ist München quasi der größte Biobauer Bayerns. Auch als Biostadt kann München einen Beitrag zum „Klimaschutz mit Messer und Gabel“ leisten. Im Jahr 2012 gehörte die LHM zu den Gründungsmitgliedern des Netzwerks deutscher Biostädte, dem aktuell 22 Städte und Gemeinden angehören“. (1)

Wir bitten um eine Aufstellung wie sich die Größe der landwirtschaftlichen Fläche in München seit dem Jahr 2000 entwickelt hat und zwar jährlich unter Angabe der jeweiligen Größe in ha. Zudem wünschen wir eine Unterscheidung in Flächen, die im Besitz der LHM sowie im Privatbesitz sind (auch jährlich ab 2000).

Eine Prognose über landwirtschaftliche Flächen in München im Jahre 2030 und 2040 unter Berücksichtigung von Flächen der LHM und im privaten Besitz wird erbeten.

Begründung
In der Rathaushaus-Umschau 76/2021 vom 22.04.2021 wurde im Rahmen des Earth Day 2021 die besondere Bedeutung von landwirtschaftlichen Flächen betont und deren positive Auswirkungen auf Umwelt und einen nachhaltigen Lebensstil.

1 Rathaus-Umschau 76/2021

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