SZ: ‚BVK verzockt 690 Mio.‘ – Aufruf München-Liste an OB: Beantwortung unserer BVK-Anfrage vom 15.12.2025 vorziehen!

Pressemitteilung vom 12.01.2026 –

München-Liste Aufruf an OB: Nach SZ-Recherche heute: Beantwortung unserer BVK-Anfrage vom 15.12.2025 vorziehen!

Sehr geehrte Damen und Herren,

weil wir uns seit vielen Jahren kritisch und detailliert mit dem Gebaren und dem immensen Einfluss von Immobilien-Investoren in München auseinandersetzen – leider ohne mit unseren Bedenken Gehör bei der Politik zu finden -, hatten wir auch zum Thema Versorgungskammer (BVK) schon länger recherchiert. Wegen der umstrittenen massiven Nachverdichtung in Fürstenried haben die Münchner Bürgerinitiativen das Thema ja seit Jahren auf dem Schirm.

Ein Ergebnis unserer Arbeit war unsere unten aufgeführte Anfrage vom 15.12.2025. Da die Ereignisse sich jetzt so überschlagen (SZ-Bericht von heute ‚BVK verzockt 690 Mio.‘), braucht es sofortige Klarheit, damit die Öffentlichkeit die Konsequenzen der Zockerei der BVK für München und ihre hiesigen Bauprojekte frühzeitig einschätzen und die Stadt ggf. eingreifen kann.

Das betrifft insbesondere auch die Mieterinnen und Mieter in Fürstenried, die seit Jahren in Unsicherheit über die Zukunft ihres Wohnviertels und jetzt auch in Lärm, Dreck und Baustellenchaos leben müssen.

Wir bitten Sie daher, unseren Aufruf an den Oberbürgermeister in Ihre Berichterstattung aufzunehmen:

Wir bitten um vorgezogene, sofortige Beantwortung unserer Anfrage vom 15.12.2025 zu den Folgen der Zockerei der BVK für BVK-Bauprojekte in München, vor allem für die Wohnungen in Fürstenried und das Hochhaus mit der neuen Konzernzentrale. Außerdem zu möglichen Verbindungen zum insolventen Investor Rene Benko und seinen Bauruinen in München.

Anfrage vom 15.12.2025 : Befürchtete 1,6 Milliarden Euro Investment-Verluste der Bayerischen Versorgungskammer (BVK): Was bedeutet das für Vorhaben in München (v.a. Neubau der BVK-Zentrale, Nachverdichtung Fürstenried)?

https://risi.muenchen.de/risi/antrag/detail/9466715

Mit privaten Großprojekten hat München in letzter Zeit schlechte Erfahrungen gemacht. Vor Rene Benko hatten wir lange gewarnt – vergeblich. Gleiches bei weiteren Projekten, z.B. Großmarkthalle, wo München nach dem Absprung des in ganz München umtriebigen Grünwalder Privatinvestors nach vielen verlorenen Jahren nun wieder von vorne planen muss. Auch das hatten wir befürchtet und die Stadt mehrfach aufgerufen, sich vorsichtshalber selber um die Großmarkthalle zu kümmern – vergeblich.

Mit herzlichem Dank im Voraus und freundlichen Grüßen

Ihr Team der München-Liste