Pressemitteilung vom 09.01.2026 –
München-Liste fordert:
Schluss mit Dauerbaustellen – Bauzeiten müssen endlich verbindlich werden
München leidet unter Dauerbaustellen. Straßen sind monatelang gesperrt, ohne dass sichtbar gearbeitet wird. Staus, Lärm, Umwege und Frust gehören für viele Münchnerinnen und Münchner längst zum Alltag. Das ist kein Naturgesetz – das ist politisches Versagen in der Organisation.
Die München-Liste bringt deshalb einen Antrag in den Stadtrat ein, der eines klarstellt: Baustellen dürfen nicht länger auf Kosten der Stadtgesellschaft ausufern.
„Es ist den Menschen in dieser Stadt nicht mehr zu erklären, warum Straßen über Monate blockiert sind, obwohl oft tagelang niemand arbeitet. Das ist kein Bauproblem – das ist ein Führungsproblem in der Stadtverwaltung“, sagt Stadtrat Dirk Höpner (München-Liste).
Verbindliche Bauzeiten statt unverbindlicher Zeitpläne
Bislang sind Bauzeiten häufig unverbindlich. Verzögerungen bleiben folgenlos. Die München-Liste fordert deshalb verbindliche Bauzeiten, die Teil der Genehmigungen und der Bauverträge werden. Wer sie überschreitet, muss das erklären – und Konsequenzen tragen.
„Solange Bauzeiten nur Empfehlungen sind, wird weiter getrödelt. Wir brauchen klare Fristen – und jemanden, der sie auch durchsetzt“, so Höpner.
Geld wirkt: Bonus bei Tempo, Strafe bei Trödelei
Solange Verzögerungen wirtschaftlich egal sind, wird sich nichts ändern. Deshalb fordert die München-Liste verbindliche Bonus-Malus-Systeme:
Früher fertig? Bonus.
Später fertig? Vertragsstrafe.
„Wer schneller fertig wird, soll belohnt werden. Wer Münchens Straßen blockiert und Termine reißt, muss zahlen. Alles andere ist unfair gegenüber den Bürgerinnen und Bürgern“, erklärt Höpner.
Mehr Nacht- und Wochenendarbeit auf Hauptverkehrsachsen
Eine Millionenstadt kann sich Baustellen mit Feierabend um 16 Uhr nicht leisten. Die München-Liste fordert, Nacht-, Wochenend- und Ferienarbeit zum Standard zu machen – insbesondere auf stark belasteten Straßen.
„München schläft nicht – unsere Baustellen dürfen das auch nicht. Gerade auf Hauptverkehrsachsen muss rund um die Uhr gearbeitet werden, sonst zahlen alle mit Stau, Lärm und Zeitverlust“, so Höpner weiter.
Ziel: Weniger Baustellenzeit, mehr Lebensqualität
Der Antrag der München-Liste zielt auf:
▪ deutlich kürzere Bauzeiten,
▪ weniger Stau und Umwege,
▪ weniger Lärm und Abgase,
▪ und mehr Verlässlichkeit im Alltag.
▪ weniger Stau und Umwege,
▪ weniger Lärm und Abgase,
▪ und mehr Verlässlichkeit im Alltag.
Stadtrat Dirk Höpner: „Dauerbaustellen sind kein Schicksal. Sie sind das Ergebnis falscher Prioritäten. Wir wollen Tempo, Verbindlichkeit und Verantwortung – und genau das beantragen wir jetzt.“
