Unsere Pläne zum Trambahnausbau im Detail:

Unser Ziel ist der kurz- bis mittelfristige Neubau von 130 bis 140 km Trambahngleisen. Hierzu braucht es die Bündelung von Fachkräften – gegebenenfalls auch durch Abzug von Personal des Baureferats, das durch eine wachstumsbremsende und -steuernde Politik insgesamt entlastet werden soll. Wir wollen uns wie andere europäische Städte auf den schnellen Tram-Ausbau fokussieren.

Anstelle des Baues der U9 könnten 300 km (!) Straßenbahn installiert werden und die bestehenden U-Bahnlinien mittelfristig erheblich entlasten (Stichwort Tangentiallinien, Parallelführung). Es dauert länger, eine U-Bahnlinie zu planen als eine Trambahnlinie zu bauen.

Der Aufbau eines flächendeckenden Trambahnnetzes soll über die Stadtgrenze hinaus reichen (Stadt-Umland-Bahn). In der Hauptverkehrszeit ist ein Takt von 2,5 Minuten anzustreben.

Die Planung und Inbetriebnahme von Tram-Neubaustrecken – in enger Abstimmung mit den Nachbargemeinden – soll dank eines beschleunigten Planungsverfahrens innerhalb von 4 bis 5 Jahren möglich werden.

Die Trambahnstrecken von morgen müssen bereits heute geplant werden. Nicht nur dort, wo in den nächsten Jahren gebaut werden soll, sondern auch dort, wo die Trambahn vielleicht erst in 25 Jahren fährt (Freihaltung von Trassen).